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Hautnetz für Berlin und Brandenburg in Gründung

BERLIN (blu) – Schneller als gedacht wird der Plan Wirklichkeit, in Berlin und Brandenburg ein umfassendes Hautnetz aus der Taufe zu heben. Der Termin für die Gründungsveranstaltung – 6. Mai 2020 – ist bereits fest vereinbart, berichtete Dr. Sandra Philipp auf der Mitgliederversammlung des Psoriasisnetzes Berlin und Brandenburg (PsoNet BB).

An den Vorgesprächen sind Expertinnen  und Experten für verschiedene entzündliche  Hauterkrankungen – Psoriasis, atopisches Ekzem, Acne inversa und Urtikaria – beteiligt, so die zweite Vorsitzende des PsoNet BB. Im November 2018 hatte der damals neu gewählte Vorstand erstmals Überlegungen zur Gründung eines Hautnetzes Berlin und Brandenburg öffentlich gemacht.

Kräfte bündeln zur Verbesserung der Versorgung

Nach dem Vorbild des Hamburger Hautnetzes sollen unter einem erweiterten gemeinsamen  Dach im neuen Jahr der kollegiale Austausch und die Fortbildung zusammengeführt werden, um die Kräfte zur Verbesserung der Versorgung chronisch-entzündlicher Hauterkrankungen zu bündeln.
Die Quartalsfortbildung des PsoNet BB soll schon im neuen Jahr 2020 teilweise gemeinsam mit den anderen Netzwerken gestaltet werden. Nach der unerwarteten Beendigung des Mietvertrags im Spreekarree hat die PsoNet-Leitung für die nächste Veranstaltung am 19. Februar 2020 das Hotel AMANO Grand Central am Berliner Hauptbahnhof als neuen Veranstaltungsort  gefunden.

Bei der alljährlichen Versammlung der Mitglieder berichtete Dr. Philipp zudem über die erfolgreich angelaufene Ausschreibung der  Stipendien zur Kongressteilnahme bei der Tagung Dermatologie KOMPAKT & PRAXISNAH und vom Relaunch der PsoNet-Website.

Prof. Britta Siegmund
Im Bild: Prof. Britta Siegmund

Familienplanung unter Systemtherapie

Einen Blick über die Fachgrenze bot die der Mitgliederversammlung folgende Fortbildung. „Dermatologen und Gastroenterologen haben eine große Schnittmenge in der Versorgung ihrer Patienten,“ sagte Prof. Britta Siegmund. Die Direktorin der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie am Campus Benjamin Franklin der Charité Universitätsmedizin Berlin sprach über „Chronisch-entzündliche (Darm)erkrankungen und Familienplanung“. Fast alle von ihr dargestellten Systemtherapeutika finden in der Dermatologie wie in der Gastroenterologie gleichermaßen Anwendung.

Der Fokus des Abends lag auf der Abstimmung einer gemeinsamen Linie zwischen beiden Fachgruppen bei Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Psoriasis. Was geht und was geht nicht bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft oder Stillzeit? Zahlreiche Nachfragen aus dem Zuhörerkreis bestätigten das hohe fachübergreifende Interesse.

Die Präsentation des Vortrags steht für unsere Mitglieder nach einem Login im Mitgliederbereich zum Download bereit.