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Psoriasis-Immuntherapie und COVID-19-Impfungen

SELTERS (blu) – Die in der Dermatologie eingesetzten immunmodulierenden Systemtherapien führen ohne weitere Risikofaktoren nicht zu einer Priorisierung der Patienten bei der Impfung.
Das betont Dr. Ralph von Kiedrowski, vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. „Denn diese Therapien wirken sich erfreulicherweise nicht auf das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe aus, noch erhöhen sie das Risiko für Ansteckung mit COVID-19“, wie der Hautarzt aus Selters weiter erläutert. Die meisten immunmodulierenden Systemtherapien haben nach aktuellem Stand der Kenntnis demnach keinen oder nur geringen Einfluss auf den Impferfolg.

Im aktuellen Stufenplan der Ständigen Impfkommission (STIKO) „Stand 2021“ sind Personen mit „Vorerkrankungen von moderatem Risiko“ der Stufe 4 (Altersgruppe 65 bis 69 Jahre) zugeordnet. Namentlich werden dieser Gruppe rheumatologische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zugeordnet.

Zur Stufe 3 „Vorerkrankungen mit hohem Risiko“ zählt beispielsweise auch eine Adipositas mit BMI größer 30. Eine entsprechende Bescheinigung stellt die behandelnde Ärztin bzw. Arzt aus. Die STIKO weist in ihrem Stufenplan allerdings ausdrücklich darauf hin, dass Einzelfallentscheidungen möglich sind und der Ablaufplan der Impfungen im Übrigen abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffs von den für die Durchführung zuständigen Bundesländern angepasst werden kann. Einzelheiten regeln die regionalen Gesundheitsämter.

Der Stufenplan der Stiko veranschaulicht die ursprünglich gedachte Impfrangfolge nach Risikogruppen.  Die Grafik ist zur hochauflösenden PDF-Datei der Stiko verlinkt (einfach anklicken).

Weiterführende Informationen zum Thema auf der Website der Ständigen Impfkommission (Stiko)