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Corona-Infektion: Handhygiene und Nießetikette sind das A und O

BERLIN – Immer neue Nachrichten von der Ausbreitung der Corona-Virusinfektion mit SARS COVID-19 sorgen für Verunsicherung – auch bei Patienten in den Hautarztpraxen des PsoNet Berin und Brandenburg. Wir fassen hier die wichtigsten Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Vorsorge, Früherkennung und Behandlung zusammen.

Patienten mit konkretem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollten keine Arztpraxis oder Notaufnahme am Krankenhaus ohne telefonische Voranmeldung aufsuchen. Andernfalls besteht das Risiko, auf dem Weg dorthin oder in der Praxis selbst, das Virus zu verbreiten. Das empfohlene Vorgehen: Treten erste Krankheitssymptome (Fieber, Husten) auf, sollte zunächst unter der Telefonnummer 116117 Kontakt mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst aufgenommen werden.

Aktuell rät das Robert-Koch-Institut: Menschen mit Symptomen einer Infektion „unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben“.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Für sie wie für die gesamte übrige Bevölkerung gelten die allgemeinen Regeln des Infektionsschutzes:

  • beim Husten und Niesen Abstand halten
  • sich wegdrehen und sich die Armbeuge oder ein Einmal-Taschentuch, das sie sofort entsorgen, vor Mund und Nase halten.
  • die Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen.

Die Phase von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung dauert nach vorläufigen Erkenntnissen 14 Tage. Die  Symptome – Schnupfen, Halskratzen und Fieber – gleichen nach RKI-Angaben denen anderer Erkrankungen des Hals-, Nasen- und Rachenraums. Einige Betroffene leiden dem RKI zufolge auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten mit einem schwereren Verlauf seien Atemproblemen und Lungenentzündung festzustellen.

Im begründeten Verdachtsfall auf eine Corona-Übertragung gelten für die dann notwendige klinische Behandlung zusätzlich zur Basishygiene weitergehende Maßnahmen. Dazu zählen die Unterbringung in einem Einzelzimmer ebenso wie das Tragen persönlicher Schutzkleidung und eines Mundschutzes.

Fakten gegen Panikmache

Das RKI betont: „Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen bisher meist Erkältungssymptome im Vordergrund.“ Todesfälle seien bisher vor allem bei Patienten aufgetreten, die „älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.“ Der Anteil der Todesfälle an den labordiagnostisch bestätigten Erkrankungen liege bei etwa zwei Prozent. Er sei wahrscheinlich aber noch geringer, da sich die Zahlenangaben allein auf jenen Teil der Patienten beziehen, der in eine Klinik aufgenommen wurde.

Krankheitsschwere bestimmt Behandlung

Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen nach den Angaben des RKI die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie stehe derzeit noch nicht zur Verfügung. Mehr dazu >>hier.