Skip to main content
 
Leit-Icon Aktuelles (A)
Aktuelles
PsoNet-Nachrichten

Das Psoriasisnetz Berlin und Brandenburg stand Pate

BERLIN – Die Psoriasisnetz-Idee zieht Kreise. Jetzt hat sich in Berlin auch ein Urtikaria-Netzwerk gegründet. 

Rund zwei Dutzend Dermatologinnen und Dermatologen vollzogen bei der Gründungsversammlung im Berliner Spreekarree mit ihrer Unterschrift unter die einstimmig verabschiedete Satzung den letzten entscheidenden Schritt.

Einstimmig verabschiedete die Gründungsversammlung die neue Satzung. (Bild: Blu)
Einstimmig verabschiedete die Gründungs­versammlung die neue Satzung. (Bild: Blu)

Eine „Task Force“ mit maßgeblicher Beteiligung von Vorstandsmitgliedern des Psoriasisnetzes Berlin Brandenburg stand Pate. Rechtsanwalt Michael Gnatzy leistete Hilfestellung.

„Wir brauchen einen Zusammenschluss, um für unsere Patienten in noch kürzerer Zeit noch bessere Ergebnisse zu erzielen,“ fasste Dr. Margrit Simon vom Psoriasisnetz-Vorstand die Argumente für die Neugründung aus Sicht der niedergelassenen Hautarztkollegen zusammen.

Prof. Marcus Maurer und Prof. Markus Magerl, beide von der Universitätshautklinik an der Charité, warben für eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und ambulanter Versorgung im Netzwerk.

Die Satzung spiegelt den Willen zur Zusammenarbeit über Versorgungsgrenzen hinweg wider: „Zweck des Vereins ist die Verbesserung der Versorgung Urtikariakranker in Berlin und Brandenburg durch Förderung der Intra- und Interdisziplinären Zusammenarbeit der Mitglieder bei der Betreuung von Urtikariakranken, der klinischen und versorgungswissenschaftlichen Forschung sowie in der Aus-, Fort- und Weiterbildung,“ bringt das Gründungsdokument die Ziele des Netzwerkes auf den Punkt.

Vorstand_Urtikaranetz_BB
Nach der Wahl stellte sich der neue Vorstand dem Fotografen. Von links: Dr. Rami Hamscho, PD Dr. Sylke Gellrich, Prof. Markus Magerl, Dr. Silke Thies und Dr. Nikolai Boodstein.

Konkret bedeutet das: Entwicklung von Initiativen und konkreten Empfehlungen zur engeren Zusammenarbeit aller an der Versorgung Urtikariakranker Beteiligten, Fortbildungsmaßnahmen für Ärzte und Fachpersonal, Erstellung und Aktualisierung von Informationsmaterial für Ärzte und Patienten, gemeinsame Forschungsprojekte, vor allem aber: „Vernetzung dermatologischer Praxen und Kliniken, die eine hohe Expertise in der Behandlung der an Urtikaria Erkrankten in der Region aufweisen oder entwickeln möchten und sich hierbei an den aktuellen Urtikaria-Leitlinien orientieren.“ Die Dermatologie soll als zentrales Fach der Urtikariaversorgung positioniert werden und ein Alleinstellungsmerkmalen in der Behandlung durch ausgewiesene Qualität und Versorgungseffizienz entwickeln.

Zum Vorsitzenden des ersten Vorstands wählte die Versammlung Prof. Markus Magerl, zur Zweiten Vorsitzenden die niedergelassene Berliner Hautärztin PD Dr. Sylke Gellrich. Beide Positionen werden laut Satzung in Zukunft nach Ablauf der zweijährigen Amtszeit wechselweise von Klinikern und Niedergelassenen besetzt.

Die dem Verein als ordentliche Mitglieder angehörenden, niedergelassenen Dermatologen stellen laut Satzung insgesamt drei und die Kliniken zwei Vertreter des Vorstandes. Mit Dr. Silke Thies, Leiterin der Hautklinik Schwedt, Dr. Nikolai Boodstein, niedergelassener MVZ-Arzt in Berlin-Mitte und Dr. Rami Hamscho ist der Vorstand komplett.