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Hautärzte mit neuen Versorgungszielen bei Psoriasis

BERLIN (blu) – Die bundesdeutschen Psoriasisnetze haben sich für eine Erneuerung der Versorgungsziele 2010–2015 zur Behandlung der Schuppenflechte ausgesprochen. Die betroffenen Patienten sollen eine gute Lebensqualität erreichen. Ihre Schuppenflechte soll – einschließlich der mit ihr verbundenen Begleiterkrankungen – daher noch früher erkannt und frühzeitig fachgerecht behandelt werden.

Schließlich gelten die selbst gesteckten Ziele speziell auch für Kinder und Jugendliche und die für diese Altersgruppe erforderliche spezielle medizinische Forschung. Das hat die 8. Nationale Versorgungskonferenz beschlossen.

Mit dieser Entscheidung werden die bisherigen Vorgaben für fünf weitere Jahre  bis 2020 fortgeschrieben. Neue Ziele kommen nicht hinzu. Die bislang schon geltenden Parameter für eine gute Versorgungsqualität  sollen jedoch unter Berücksichtigung des medizinischen Fortschritts aktualisiert werden.

Berlin Schauplatz des 1. bundesdeutschen Sprechertreffens

Unter dem Titel „Psonet 2.0“ firmiert ein Gemeinschaftsprojekt der bundesdeutschen Netzwerksprecher mit dem Ziel, die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Dr. Sandra Philipp vom Vorstand des Psoriasisnetzes Berlin und Brandenburg berichtete in Hamburg von den Arbeitsergebnissen des bislang ersten Netzwerksprechertreffen, das zu Jahresbeginn in Berlin stattfand. Dabei geht es weitere Schritte, die Lebensqualität der Patienten noch mehr zu verbessern. Das bedeutet beispielsweise: die Chancen der Teledermatologie für die PsoNetzarbeit nutzbar zu machen, die Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen auszubauen, Arbeitsgruppen zu gründen, gemeinsam Standards der Behandlung und der Fehlervermeidung zu entwickeln oder auch miteinander an Strategien zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der vertragsärztlichen Versorgung zu arbeiten und – last not least – noch mehr Dermatologen für die Mitarbeit in der PsoNet-Bewegung zu gewinnen.

Der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Weiterarbeit an den Beratungsergebnissen des Vorjahrs sollen auf dem nächsten Treffen im Januar 2017 fortgesetzt werden, berichtete Frau Dr. Philipp.