Kontinuität und Wandel: Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

BERLIN – Prof. Wiebke Ludwig-Peitsch ist neue Vorsitzende des Psoriasisnetzes Berlin und Brandenburg. Die Mitgliederversammlung wählte die Chefärztin der Dermatologie und Phlebologie am Vivantes-Klinikum einstimmig an die Spitze des Netzes.

Nach der Wahl stellte sich der neue Vorstand des Psorisisnetzes Berlin und Brandenburg den Fotografen: Dr. Margit Simon, Dr. Georgios Kokolakis, Dr. Sandra Philipp, Dr. Thomas Stavermann und die neue Vorsitzende Prof. Wiebke Katharina Ludwig-Peitsch.

Satzungsgemäß wird der Vorsitz des Psoriasisnetzes Berlin und Brandenburg paritätisch im Wechsel zwischen Klinik und Niederlassung besetzt. So folgt in der neuen Amtszeit auf den niedergelassenen Dermatologen Dr. Thomas Stavermann mit Prof. Dr. Wiebke Ludwig-Peitsch die Chefärztin der Klinik für Dermatologie und Phlebologie am Vivantes-Klinikum in Berlin-Friedrichshain. Das Votum der Mitgliederversammlung im November 2018 war einstimmig.

In Berlin ist die neue Netzwerkvorsitzende seit 2016 tätig. Ihre Prägung als Fachärztin für Hauterkrankungen erhielt sie während ihrer Facharztausbildung an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Mannheim. Dort war sie bis zu ihrem Wechsel in die Bundeshauptstadt langjährig als Oberärztin tätig. Sie leitete außerdem das Psoriasiszentrum der Klinik.

Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie die Psoriasis  gehörten von Anfang an zu den Schwerpunkten ihrer medizinischen Tätigkeit. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich im Rahmen ihrer Außerplanmäßigen Professur an der Charité Universitätsmedizin Berlin u.a. mit Versorgungsforschung bei Psoriasis und Hautkrebs.

Nachwuchsförderung und Fortbildung werden groß geschrieben

Die Nachwuchsförderung behält einen festen Platz auf der Agenda des Vorstands, wie die neu gewählte Vorsitzende Prof. Dr. Wiebke Ludwig-Peitsch gleich nach der Wahl betonte. So wird es zu den Jahrestagungen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und zur Münchener Fortbildungswoche, aber auch zu anderen Fachkongressen einen Förderbeitrag des Berlin/Brandenburger Netzes geben. Das Netz will auf diese Weise die Teilnahme von Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten aus der Region an wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Veranstaltungen unterstützen. Als Gegenleistung soll sich der Nachwuchs mit einem Poster, einem Vortrag oder einem anderen Beitrag zur Psoriasis einbringen. Darüber hinaus möchte der neue Vorstand Promotionsarbeiten zur Psoriasis fördern. 

Das PsoNet in und rund um die Hauptstadt macht sich dafür stark, die Behandlung weiterer chronisch-entzündlicher Hautkrankheiten in Netzwerkstrukturen zu organisieren und das kollegiale Miteinander in einem „Hautnetz“ zusammenzuführen. Ein Projekt für die Zukunft, über das der Vorstand die Mitgliederversammlung erstmals informierte.